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Fanø [ˈfaːnøːʔ] ist eine dänische Insel in der Nordsee westlich von Jütland.

Geographie

Fanø ist die zweitnördlichste der dänischen Wattenmeerinseln und liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Sylt. Die nächste größere Stadt ist die zu Jütland gehörende Industrie- und Hafenstadt Esbjerg. Eine Fähre verbindet Fanø mit Esbjerg. Die Fahrzeit beträgt rund zwölf Minuten.

Fanø ist 16 Kilometer lang und misst an der breitesten Stelle 5 Kilometer. Auf der 55,78 km² großen Insel wohnen 3488 Einwohner 1. Januar 2020. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von ungefähr 63 Personen pro km².

Die zwei größten Orte der Insel sind Nordby mit 2795 und Sønderho mit 295 Einwohnern 1. Januar 2020. Daneben gibt es die Orte Fanø Bad und Rindby. Die Wirtschaft ist wesentlich vom Tourismus geprägt.

Fanø entstand als Sandbank in dem seichten Meeresbereich zwischen Horns Rev Riff und der deutschen Insel Sylt. Der Untergrund der Insel besteht mithin überwiegend aus Flugsandformationen, die sowohl hohe Dünen als auch flache Partien